Über meine Arbeit


Künstlerisches Gestalten fasziniert mich seit vielen Jahren. Ich begann mit der Gestaltung von Keramikobjekten – etwa Würfel, Köpfe, Tierfiguren. An solchen entwickelte ich – zu einem grossen Teil autodidaktisch –  meine Arbeitstechnik.

An einer Ausstellung entdeckte ich Arbeiten von Max Bill – einem der Grossen der „Konkreten Kunst“. Mit diesem Begriff wird eine Richtung definiert, welche die Mittel der Kunst – Farben, geometrische Grundformen, Rhythmus – zum Gegenstand von Malerei und Plastik macht.

 

Sie ist daher im eigentlichen Sinn nicht „abstrakt“, da sie nichts in der Realität Vorhandenes abstrahiert darstellt, sondern nur durch Formen und Farben wirkt. Die Schlichtheit dieser Objekte faszinierte mich total – ich hatte meinen Stil gefunden.

 

Meine Skulpturen fertige ich aus  verschiedenen Materialien. Alabaster ist dem Marmor ähnlich, lässt sich aber leichter bearbeiten Die aus dem oft schneeweissen Stein gearbeiteten Objekte wirken dank der seidenmatten Oberflächen sehr edel.
Hin und wieder entstehen auch Keramikobjekte, welche ich nach dem Brennen mit einem selbst entwickelten Verfahren einfärbe.

 

Besonders interessant und anspruchsvoll ist das Schaffen von Bronzeskulpturen. Diese werden nach einem von mir – meistens aus Gips – gefertigten Modell in einer Bronzegiesserei hergestellt. Die Objekte werden als Unikate oder in einer Auflage von wenigen Stücken gegossen, die Oberflächen patiniert und/oder poliert.
 

​Daneben entstehen Farbreliefs – meist einfache geometrische Formen, auch nach den Grundsätzen der Konkreten Kunst entstanden (solche Arbeiten sind immer mit „Ohne Titel“ gekennzeichnet).
 

​Weil mir vielfältiges Arbeiten wichtig ist, möchte ich aber nicht nur Objekte dieser Kunstrichtung kreieren. So entstehen auch immer wieder abstrakte Arbeiten. Sie tragen Titel wie „Flamme“, „Feuerschlange“ etc.